Der Anfang (St. Etienne – Santiago de Compostela)
Posted on | February 3, 2009 | No Comments
[Kurzfassung]
Ich, Florian und Myriam, ein verruecktes Team, machte sich auf die Reise into the middle of no-where.
Diese begann in St. Etienne, einer Stadt in Frankreich, ca. 100 km von Le Puy En Velay (und damit dem franzoesischem jakobsweg) entfernt. Die Reise bis Le Puy verlief abenteuerlich, verbunden mit Freuden und Dramen und am Anfang schon gab es physische, psychische und mystische Herausforderungen zu bewaeltigen.
In Le Puy angekommen, schlug Florian seinen eigenen Weg ein, der ihn spaeter nach Irrland fuehren sollte. Ich und Myriam folgten weiterhin den GR 65 – Markierungen. Mal zu zweit und mal alleine hatten wir wunderbare Begegnungen mit wunderbaren Menschen, Orten und Situationen, aber natuerlich auch mit Schmerzen, Kaelte, Hitze, Hunger und Durst. In Figeac stiess Julia dazu, mit der wir einst eine WG teilten, und die Wanderschaft ging weiter durch Berge, Taeler, Waelder und Strassen.
Die Reise durch Frankreich lehrte mich eine Menge Dinge, wie zum Beispiel die Ehrfurcht vor der Maechtigkeit der menschlichen Gedankenkraft, mentale Manifestation, Annehmen und Loslassen. Hier dachte ich bereits ausgelernt zu haben. Doch diese Lektion, so volkommen sie auch schien, zeigte sich bald schon als eine von Millionen, die noch auf mich warten sollten.
In Montcuq kam Rea zu uns. Zu viert wanderten wir bis Moissac, der Heimatstadt meines aktuellen Wanderstockes, wo uns Julia wieder verlies. Zusammen mit Rea und Myriam ging es bis St. Jean Pied De Port, dem Beginn des spanischen Jakobsweges, wo ich mein letztes Geld vom Konto abgehoben habe und ueber die Pyreneen mit Myriam, Rea, Toni und Andi, zwei weiteren geselligen Pilgern, gewandert bin. In Pamplona angekommen, verliess uns Rea und ich ging alleine meines Weges weiter.
Ich traf unglaublich viele wundervolle Begegnungen mit Menschen und Situationen. Trotz dessen, dass ich kein Geld hatte, wurde ich entweder von diesen wunderbaren Menschen gehalten, oder von der Natur, und was sie mir gab. Manchmal gab es auch Arbeit fuer mich, wie z.b. in Calzadilla de la Cueza, oder La Faba und auch gab es Zeiten, an denen ich mit Massagen etwas Geld verdiente. Alles fuegte sich, bis ich schliesslich Santiago de Compostela erreichte. Doch ab hier moechte ich die Bilder sprechen lassen…
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